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Trinkwasserleitungen von innen Sanieren

In Deutschland verbraucht jeder Mensch durchschnittlich 125 Liter Trinkwasser pro Tag. Der Großteil davon fließt durch die Wasserleitungen der Hausinstallation zum Endverbraucher. Doch die dauerhafte Beanspruchung geht auch an hochwertigen Versorgungsleitungen nicht spurlos vorbei. Je nach Wasserbeschaffenheit, Verarbeitung und verwendetem Material korrodieren die Leitungen im Laufe der Jahre zunehmend. Rostpartikel verstopfen die Armaturen und Ventile. Die Wassermenge und der Wasserdruck lassen nach – ganz zu schweigen von der Wasserqualität. Der Totalersatz von Trinkwasserrohren ist eine letzte, aber in den meisten Fällen nicht mehr notwendige Maßnahme. Basierend auf der Idee im alten Rohr ein neues entstehen zu lassen, sind Rohrinnensanierungen heute eine kostengünstige und zeitsparende Alternative, die ohne bauliche Maßnahmen auskommt. Die Wasserleitungen werden dabei zunächst mechanisch getrocknet, gereinigt und anschließend mit einem Epoxydharzgemisch neu beschichtet. Eine unabhängige Langzeitstudie bestätigt dem LSE-System eine Mindesthaltbarkeit von zwanzig Jahren. In den vergangenen Jahren sind weltweit fast eine halbe Millionen Einfamilienhäuser, Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen, Bürokomplexe und Kernkraftwerke erfolgreich von innen saniert worden – davon über 360 000 Gebäude alleine in Deutschland. Das Verfahren wurde von international führenden Institutionen geprüft und untersucht.

 

Rohrinnensanierung in drei Schritten

 

Zu Beginn einer jeden Innenrohrsanierung steht die Endoskopie. Dabei wird eine Sonde in das Rohrsystem eingeführt, die Auskunft gibt über den inneren Zustand der Leitung und den Grad ihrer Verkrustung. Anschließend wird mit speziell aufbereiteter Druckluft sämtliches Restwasser aus dem Leitungssystem geblasen und sauber entsorgt. Erst dann werden die Rohrinnenflächen gereinigt. Dies ist vergleichbar mit dem Effekt eines Schleifpapiers. Ein Spezialkompressor presst mit Luftdruck ein auf den jeweiligen Einzelfall abgestimmtes, chemiefreies Abrasivgemisch durch die Rohrleitungen und entfernt sämtliche Verkrustungen. Selbst kleinste Winkel und Verzweigungen werden erfasst. Am Rohrende saugt eine Recyclingmaschine das Granulat und die Korrosionsrückstände ab. Eine erneute Endoskopie bestätigt: Das Rohr ist blank. Nun wird über eine komplett automatisierte Misch- und Dosiermaschine die benötigte Epoxydharzmenge entnommen und per Luftstrom im Rohrsystem feinverteilt. Das Harzgemisch fließt durch jede Rohrwindung und beschichtet die Wände von innen bis die Reste am Ende wieder austreten. Sofort werden Druck und Luftvolumen reduziert, damit das an den Rohrwänden haftende Harz nicht mehr weiterfließen kann. Die Epoxydharzbeschichtung verhindert die Neubildung von Rost und glättet die Rohrinnenflächen. Nach 24 Stunden sind die neu beschichteten Trinkwasserleitungen ausgehärtet und können wieder belastet werden. Und das für mindestens zwanzig weitere Jahre. Hygienische Unbedenklichkeit und Qualitätsmanagement Heute ist das LSE Epoxydharz weltweit das erste und einzige Material, das die höchsten Ansprüche des Umweltbundesamtes erfüllt. Die Listung nach UBA A1 ist der Garant für ein hygienisch und toxisch einwandfreies Beschichtungsmaterial.

 

Entsprechende Zulassungen hat das LSESystem ebenfalls in der Schweiz vom Bundesamt für Gesundheit (2005), in Frankreich vom Institut de Pasteur de Lille (2002) und vom österreichischen Bundesamt für Lebensmittelforschung erhalten. In den USA ist das LSE-System seit 1998 nach dem NSF Standard 61 für Kalt- und Heißwasser zertifiziert. Die NSF International testet und zertifiziert bereits seit 1965 Chemikalien, Komponenten und Produkte, die bei der Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser verwendet werden. Heute ist sie auf diesem Gebiet weltweit führend und arbeitet zum Beispiel eng mit der WHO zusammen. Um die hohe Qualität der Sanierungen auf Dauer zu gewährleisten, ließ die LSE SYSTEM AG sich selbst, ihre Lizenzpartner sowie die von ihr entwickelten Verfahren nach der international gültigen Norm ISO 9001:2000 zertifizieren. Die ISO 9001:2000 setzt nicht nur Mindestanforderungen, sondern fordert einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Hierdurch ist sichergestellt, dass ein Unternehmen, das sich das Zertifikat dauerhaft erhalten will, eine nachhaltige Entwicklung garantieren muss.

 

Das LSE-System ist das weltweit erfolgreichste und erste Verfahren zur Rohrinnensanierung von Trinkwasserleitungen. Die Rohrsysteme werden mechanisch getrocknet, gereinigt und anschließend mit einem Epoxydharzgemisch neu beschichtet. Das Verfahren eignet sich für verschiedene Rohrmaterialien wie Eisen und Kupfer in Nennweiten von 10 bis 150 mm. Auch Winkel und Verzweigungen sind kein Problem. Mit dem LSE System können Kosteneinsparungen von bis zu 75 Prozent erzielt werden!

 

LSE SYSTEM AG System-Lizenzpartner: Holter GmbH, Dieselstr. 5, 41352 Korschenbroich, Tel. 02182/57090, Fax 02182/570919, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, www.holtergmbh.de

 

 

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